Vielfalt… überfordert oder bereichert sie?

Vielfalt…

Apfel ist nicht gleich Apfel, es gibt viele verschiedene Sorten, die sich in Grösse, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Genau so verhält es sich doch überall im Leben. So sehen wir es zB bei den Bäumen, viele verschiedene Arten. Manche sehen total unterschiedlich aus, andere gleichen sich sehr. Und doch sind sie nicht identisch.

Und bei den Blumen. Es gibt so viele und jede davon ist schön. Und doch gefällt nicht jede jedem.

Und bei den Tieren. Tausende verschiedene Arten und Rassen. Grosse und kleine, wilde und zahme, fliegende, schwimmende, schleichende, laufende, tagaktive und nachtaktive. Und alle sie gehören dazu, jedes davon erfüllt seinen Nutzen, jedes hat seine Berechtigung.

Und im Leben allgemein. Jeder Mensch und jedes Lebewesen hat eines. Nur ein einziges. Es dauert von der Geburt bis zum Tod, es ist unterteilt in Tage, Wochen und Jahre. Jedes. Und doch ist keines gleich wie das andere.

An solchen Dingen stören sich wohl die wenigstens. Deswegen verstehe ich es nicht, warum es so viele Menschen gibt, die sich an der Verschiedenheit der Menschen stören, ja sich zum Teil sogar angegriffen oder bedroht fühlen und sich aus diesem Grund gezwungen fühlen, sich wehren zu müssen. Und es gibt auch diejenigen, die sich aus unerklärlichen Gründen über andere stellen und sich aus diesem Grund gezwungen fühlen, ihr Revier zu verteidigen.

Warum bloss? Warum fühlt sich jemand bedroht, weil ein anderer dunklere Haut als er hat? Weil jemand einem anderen Glauben angehört? Anders aussieht? Eine andere Sprache spricht? Warum findet jemand, er sei ein wertvollerer Mensch als andere?

All diese „fremden“ Dinge sind uns doch nicht vollkommen fremd. Und wenn doch, ist es relativ einfach, sich zu informieren, um Unsicherheiten abzubauen. Wir schreiben das Jahr 2018. Es gibt Bücher, es gibt das Internet… niemand muss Angst haben, weil er etwas nicht kennt.

Das sollte man zumindest meinen. Und doch ist es so. Zum Teil jedenfalls. Was weiss ich, welche Aspekte da noch mitspielen. Ich verstehe es nicht. Ich will’s nicht mal verstehen.

Vielfalt ist bereichernd, kann aber auch überfordern. Und vielleicht sollten wir Menschen einfach als Menschen sehen.

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