Der schwerste Schritt…

Ich glaube, der schwerste Schritt ist in den meisten Fällen wohl der vor dem ersten. Ich stehe am Ende eines vertrauten Weges und muss mich entscheiden, wohin ich als nächstes gehen möchte. Und egal, ob mein Weg bisher einfach oder schwer war, manchmal fällt es mir schwer, ihn zu verlassen. Vieles zurück zu lassen, viel Vertrautes, … Der schwerste Schritt… weiterlesen

Kopf voller Gedanken…

Erinnert ihr euch an früher? Damals, als wir noch jung waren... jedenfalls ich. Dieser Schmerz, wenn eine Beziehung auseinander ging? Dieser psychotische Schmerz, genau dort wo das Herz ist. Und wie er sich ganz schnell auf den ganzen Körper, auf den ganzen Menschen ausbreitet. Wie so eine flächendeckende Pflanze, die wuchert und wächst und alles … Kopf voller Gedanken… weiterlesen

Herz in Watte

Wenn du in die Welt hinaus schaust, siehst du ganz schön viele Menschen, die ihre Herzen gut versteckt und geschützt in der Brust tragen. Alle am rechten Fleck, zweifellos. Und alle gut eingepackt und sicher zwischen den schützenden Rippen versorgt. Die einen wickeln das zarte Ding sorgsam in Watte und Seidenpapier, andere verschliessen es mit einem Schlüssel … Herz in Watte weiterlesen

Ach, du unberechenbares Leben…

Das Leben ist unberechenbar. Dort, wo heute Liebe wächst, wächst unter Umständen in fünf Jahren gar nichts mehr. Dort, wo heute Freude und Glück herrscht, befindet sich vielleicht in ein paar Jahren eine ausgetrocknete, karge Wüste. Leblos. Trostlos. Dort, wo heute gelacht, gesungen und getanzt wird, wird vielleicht bald geweint, getrauert und verzweifelt. Dort, wo … Ach, du unberechenbares Leben… weiterlesen

Vom stark sein…

Ich glaube, dass man stark sein muss, um sich einzugestehen, dass man in einer riesengrossen Krise ist. Man muss stark sein, um sich zu trauen zu fallen und sich irgendwann aufzufangen. Man muss stark sein, um davon zu erzählen und zu weinen, weil man sich damit so verdammt verletzlich und nackt zeigt. Mehr sich selbst … Vom stark sein… weiterlesen

Metamorphose

Schmetterlinge waren ja nicht immer Schmetterlinge. Sie schlüpfen aus winzig kleinen Eiern als winzig kleine Räupchen und ihre einzige - jedoch nicht nur einfache - Aufgabe scheint es zu sein, zu überleben und zu wachsen. Ich weiss nicht, wieviele davon tatsächlich überleben, aber ich denke auf so eine Raupe lauern unzählige Gefahren, deren sie schutzlos ausgeliefert … Metamorphose weiterlesen

Tragödien

Tragödien sind meiner Meinung nach etwas sehr Persönliches. Sie geschehen oft im Verborgenen (jedenfalls ihr wahres Ausmass), betreffen nur einen oder eine Gruppe von Menschen, dafür aber heftig. Tragödien sind Schicksalsschläge, Dramen und Katastrophen, die meistens ein schlimmes Ende nehmen. Das Umfeld oder zum Teil die Öffentlichkeit nimmt Anteil, mittendrin zu sein ist jedoch ganz … Tragödien weiterlesen