Nur so ein paar Gedanken

Warum sind eigentlich all die Tausende Menschen, die sich so gut auskennen mit Viren und Krankheiten, nicht Ärzte oder Virologen geworden?

Warum nehmen eigentlich Angehörige, die finden, dass alte Menschen in Pflegeheimen furchtbar behandelt werden, weil zu ihrem Schutz momentan leider auf Besuche und allerlei andere Dinge verzichtet wird und weil sie ja alle zum Impfen gezwungen werden, ihre betagten Angehörigen nicht einfach nach Hause und machen es dort viel, viel besser?

Warum finden einige die vom Bund angeordneten Massnahmen unnötig? Ist es, weil es tatsächlich so ist? Ist es, weil sie genau wissen, welche andern Massnahmen mehr Nutzen bringen würden? Oder ist es, weil es unglücklicherweise SIE trifft und ihnen das natürlich nicht gefällt? Und wenn ja, macht das die Massnahmen tatsächlich sinnlos?

Warum sind eigentlich Weihnachtsbäume immer männlich? Nächstes Jahr werde ich mir jedenfalls eine schöne Tannenbäumin ins Wohnzimmer stellen. Es soll ja immer fair sein.

Warum stellen sich Corona-Skeptiker nachdem sie selbst ernsthaft erkrankt sind, in die Medien? Zeigt das nicht erst recht, dass es erst ernst genommen wird, wenn es sie selbst betrifft?

Wie findet es wohl der Mond so, dass wir allerlei Leute immer gerne zu ihm rauf schiessen würden?

Warum gibt es eigentlich solche Packungen, die wir an den Füssen anwenden und dann nach ein paar Tagen schält sich all die unnötige Haut ab, nicht für Sorgen?

Warum melden sich Socken eigentlich nicht bei Parship an?

Wofür gibt es eigentlich Umfragen, wo Menschen befragt werden, die die thematisierte Situation gar nicht beurteilen können wie zB wie wirksam und sinnvoll die Corona-Massnahmen sind?

Warum haben Menschen Angst vor einer neuen Impfung, essen aber Fleisch aus irgendwo, das voller Antibiotika ist? Und wissen die ganz genau, was in andern Medikamenten ist, die sie zu sich nehmen, zB der Antibaby-Pille, Hustensaft, Blutdrucktabletten usw und hinterfragen dies genau so?

Warum geht eigentlich ein Teil der Menschheit zuerst ins Misstrauen statt ins Vertrauen?

Warum fühlen sich so viele durch Regeln eingeschränkt statt geschützt?

Warum sprechen wir so oft von offenen Ohren und meinen eigentlich offene Herzen?

Warum sind eigentlich Gedanken nachts viel lauter als tagsüber? Und warum sind negative so laut und positive so leise?

Warum begreifen wir so vieles nicht und vor allem nicht, dass wir nichts begreifen?

Warum beginnen Diäten eigentlich immer morgen?

Warum meinen wir so oft, es liege an andern oder anderem, ob wir glücklich oder unglücklich sind und merken nicht, dass es vor allem an uns liegt?

Warum gibt es Menschen, die nicht an Schicksal glauben und denken, es sei Zufall, obwohl das Wort ja schon sagt, dass es einem zufällt?

Warum denken wir, Trauer sei etwas schlechtes, wo es doch einfach Liebe ist, die nirgendwo mehr hin kann?

Warum gibt es so viele Menschen, die sich besser fühlen, wenn sie andere runter machen können? Und warum lehren diese Eltern dieses Verhalten auch ihre Kinder?

Warum streiten und kämpfen Menschen eigentlich, um Frieden zu erreichen?

Was ist mit dem Schicksal los? Warum schlägt das immer zu und streichelt nie?

Ist uns eigentlich bewusst, dass wir bei jedem Weg, den wir einschlagen, eigentlich auch Möglichkeiten ausschlagen?

Warum denkt man, wenn man wartet oder zögert mit einer Entscheidung, das sei keine?

Warum steht die Zuneigung eigentlich immer im Schatten der Liebe, obwohl sie so oft viel beständiger und ausdauernder als sie ist?

Warum üben wir uns so oft im Vergessen statt im Erinnern?

Ist eigentlich ein Penis manchmal auch ein Krisenstab?

Warum wird Schnee eigentlich sofort unangenehm, wenn er am Boden angekommen ist?

Warum lesen eigentlich viele Menschen zwischen den Zeilen Dinge, die da gar nicht stehen?

Warum finden einige, dass man keine lebensverlängernden Massnahmen machen sollte zB bei Covid19, finden aber Herzschrittmacher, Bluttransfusionen, Krebstherapien und all das okay?

Warum denken einige Menschen, in einer Krise gäbe es eine Abkürzung oder einen Notausgang, weil es ihnen nicht gefällt?

Warum heisst es, im Krieg und in der Liebe sei alles erlaubt, wo das doch gar nicht stimmt?

Wie geht eigentlich das neue Jahr damit um, dass wir all unsere Hoffungen in es stecken?

Wie oft denkt wohl ein Hund „good boy“ oder „good girl“, wenn er ein Hunde-Guetzli vom Herrchen oder Frauchen bekommt?

Warum leben wir Menschen auf so engem Raum so nah zusammen, wo doch in allen Berührungspunkten immer wieder Schwierigkeiten auftauchen?

Warum definiert sich Zusammehalt so oft besonders stark, wenn man einen gemeinsamen Gegner hat?

Warum möchten wir kriminelle Ausländer abschieben, die kriminellen SchweizerInnen aber aus dem Ausland nicht zurück haben?

Warum gibt es Menschen, die Ananas mögen?

Warum betrachten wir unser Umfeld eigentlich nicht lieber wohlwollend und liebevoll, wo das doch für alle viel schöner wäre?











8 Comments

  1. Viele sehr schöne Fragen, über die viele Menschen einmal nachdenken sollten.

    Und zu der Frage nach der Bekanntheit der Arzneimittel, die man so ganz unbenommen nimmt, eine kleine Ergänzung. Ich muss dauerhaft Blutverdünner einnehmen. Eines der wohl bekanntesten Mittel, die verschrieben werden, ist Marcu….. Hab ich auch genommen, bis mein Zahnarzt mich einmal gefragt hat: wissen Sie eigentlich was das ist? Nun, seine Antwort war: das ist das gleiche Mittel, was man auch als Rattengift verwendet, sie fressen es in kleinen Körnchen und verbluten dann innerlich. Da sind mir dann doch etwas die Gesichtszüge entglitten.

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  2. Gute Fragen… die könnten glatt das ganze Jahr beschäftigen. Und ein großer Teil legt schon beim Lesen nahe, dass wir oft zu unreflektiert mit unserem Sprachgebrauch umgehen. Btw: Warum glauben wir eigentlich immer nur von den Anderen, dass sie zu wenig reflektieren😂?
    Ein großes Lob auf das in-die-Gegend-philosophieren!
    Viele Grüße und danke für die reichlichen Denkanstöße, Anja

    Gefällt 1 Person

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