Ich bin ein Boot auf wilder See

Schiffe und Boote bekommen meistens weibliche Namen.
Auch wenn ein männlicher Name wie „Eisenhower“ oder „Bismarck“ ein Boot ziert, ist ein Schiff immer eine „Sie“.
Warum das so ist, weiss man nicht genau, denn diese Tradition geht sehr weit zurück. Vielleicht, wollen Seeleute auf diese Weise das Weibliche aufs Schiff holen, da Seereisen Monate oder sogar Jahre dauerten und Frauen auf den Schiffen nicht vertreten waren.
Im alten Ägypten galten weibliche Vornamen als glücksbringend.
Schiffen wurden (und werden) die Attribute der Weiblichkeit zugesprochen…. Schönheit, Stärke und Kurvigkeit. Es wird aber auch gesagt, sie seien launisch wie eine Frau. (Woher sie DAS haben, weiss ich also wirklich nicht…. 🙂  )

Was auch immer es war, es wird seinen Grund haben. Schön ist es allemal.

Ein Schiff… Majestätisch, sicher und kurvig gleitet es übers Wasser, fliegt über wilde Wellen, taucht immer wieder auf. Zu einem weit entfernten Ziel. Beschützend ihre Segel wie starke Arme um ihre Passagiere und Besatzung legend, trotzt es jedem noch so schlimmen Sturm.

Und genau so mache ich es auch.

Ein Gedanke zu “Ich bin ein Boot auf wilder See

  1. Jeanette Ziani schreibt:

    Mir gefällt dein letzter Absatz sehr und ich danke dir, dass du zeigst, dass man Boote auch in anderem Zusammenhang, nämlich wie du oben beschrieben hast, zu sehen. Auf dass du du (oder dein Boot) alle Meeresstürme gut und heil überstehst.

    Gefällt 1 Person

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