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to you.

Verbundenheit


Was verbindet uns eigentlich mit den Menschen, mit denen wir es zu tun haben?

Ist es Liebe? Familie? Verpflichtung? Freundschaft? Abhängigkeit und Kompensation? Oder sind es gleiche Interessen? Gleiche Abneigungen? Gemeinsame Freunde oder gemeinsame Feinde? Erlebnisse, die man teilt, Erfahrungen die beide gemacht haben? Schicksalsschläge? Der selbe Arbeitgeber oder ein Hobby? Die Einsamkeit? Die Lust oder der Frust? Ein Problem? Ist es oberflächlich oder ganz tief? Oder ist es die Trauer, die uns verbindet?

Ich glaube, so manches ist nicht das, was es zu sein scheint, gerade in zwischenmenschlichen Verbindungen.
Unbewusst suchen wir ganz vieles in anderen Menschen, im Versuch, uns selber zu vervollständigen. Ich glaube auch, dass das eigentlich wirklich immer so ist und auch, dass das normal ist. Da ist nichts Falsches dran, wenn man dabei niemanden verletzt oder gegen seinen Willen benutzt. Aber leider passiert dies ganz bestimmt viel öfter als wir denken, da wir Menschen uns unserer Beweggründe nicht immer bewusst sind und längst nicht alle die Fähigkeit zur Reflektion ihrer selbst besitzen.
Ich denke trotzdem, ganz oft ist es ein Geben und ein Nehmen und das ist total okay. Eine Freundin hat mir vielen, vielen Jahren mal gesagt „Er liebt ihre Brüste und sie liebt sein Geld“. 🙂
Es sind aber meistens nicht so offensichtliche Dinge. Es sind die Gefühle, die die andere Person in uns auslöst. Wie wir uns selbst fühlen dank der anderen Person. Und im besten Fall lösen wir bei der anderen Person auch ein schönes oder vermisstes Gefühl aus und dann entsteht eine wertvolle Verbindung.

Schön so, oder?

2 Antworten zu “Verbundenheit”

  1. Was wir für unseren Frieden brauchen, ist zur Hälfte unsere vollkommene Kontrolle, und zur Hälfte was wir zwar nicht direkt kontrollieren, jedoch beeinflussen können.
    Machen wir es uns selbst nicht zu schwer, sind wir zur Hälfte schon an unserem Ziel.
    Beeinflussen wir jetzt auch noch die Außenwelt auf die richtige Weise, also wieder je zur Hälfte nach Ordnung, nach unserem Sinne, und nach Chaos, also dem Sinne von anderen, sind wir zufrieden mit der Welt.
    Sind wir zu 100% am Ziel, ist jemand anderes unzufrieden, und fängt bei 0% an.
    Dafür sollten wir uns nicht schämen (wie gesagt: Es uns nicht zu schwer machen) aber Empathie zeigen. Irgendwann geht es uns wieder schlechter, und der anderen Person wieder besser. Bei 50% pendelt sich alles ein, dann ist alles gut, wir haben unsere Alltagsprobleme, über die wir uns beschweren, und jetzt nach dieser Erkenntnis doch eigentlich dankbar dafür sein können.

    „Wer keine Probleme hat, lebt nicht, und wer keine Probleme lösen kann und will, hat bis jetzt nicht überlebt“ -Ventusator

    und „Alles Leben ist Problemlösen“ – Sir Karl R. Popper

    LG

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