Die ersten Sommerferien.

Zum ersten Mal seit ewig oder ich glaube sogar seit immer bin ich in der Situation, in der ich mir keine Ferien leisten kann. Seit der Trennung ist ein Jahr vergangen und ein halbes seitdem ich mit dem Kind nun alleine wohne. Natürlich kam mit der ganzen veränderten Situation auch eine nicht unbedeutende Veränderung im finanziellen Bereich auf uns zu. Zu einem grossen Teil bin ich nun allein zuständig für die Einnahmen der Familie und natürlich auch für die Ausgaben. Mit meinem 60%-Pensum, was mit Kind, Haushalt und allem drum und dran nicht übermässig viel ist, aber doch irgendwie reicht.

Wenn man ein neues Leben aufbaut, zieht das auch Kosten mit sich. Ausgaben. Das ist nun alles bezahlt. Alles ist sich am einpendeln.

Ich bin nicht unzufrieden. Ich bin auch nicht unglücklich darüber, dass wir nirgends hin fahren oder fliegen diesen Sommer bzw dieses Jahr. Ich freue mich einfach auf ein paar ruhige Tage nach 12 wirklich anstrengenden Monaten. Vielleicht bin ich so müde wie noch nie. Vielleicht bin ich auch latent immer angespannt und gestresst. Immer den Druck im Hinterkopf. Ich merke das selber nicht so deutlich, jedenfalls nicht immer, man gewöhnt sich wohl daran.

Amerika, Kanarische Inseln, Griechenland, Italien und Nordeuropa… unsere Bekannten sind momentan überall unterwegs. Zum Erleben, Erholen, Geniessen. Ich freue mich für sie. Warum auch nicht?

Vielleicht können wir nächstes Jahr auch irgendwo hin. Eine Mama und ein Kind. Ich werde mich auch daran gewöhnen müssen. Neue Urlaubs-Ideen… Vielleicht traue ich mir auch ein paar Dinge noch nicht so ganz zu, es ist so vieles anders und neu. ZB allein (mit Kind) irgendwo hin an einen fremden Ort zu fliegen oder fahren, Urlaub zu machen… Mich raus trauen. In meinem Umfeld komme ich unterdessen gut zurecht. Alltag, Leben, Wohnen, Beruf / Schule, Freizeit… Funktioniert gut.

Vielleicht ist es im zweiten Jahr an der Zeit, vermehrt Schritte nach aussen zu machen. Ich habe Ideen…

2 Antworten auf „Die ersten Sommerferien.

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