Und wo bleibt das Jetzt?

Wir leben so selten im Jetzt. Immer sind wir noch oder schon woanders. Ich auch.

Manchmal sind wir mit dem Kopf noch im Gestern. Weil alles besser war oder weil alles schlimmer war. Weil in der Vergangenheit etwas passiert ist, das uns gefangen hält, warum auch immer. Den einen mehr, den andern weniger.
Und zum andern sind wir immer schon weiter mit den Gedanken. Im morgen oder übermorgen. Weil wir uns auf etwas freuen und gern daran denken. Weil Termine, Verpflichtungen und Pläne auf uns warten, uns manchmal nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Uns stressen.

Und das Leben findet jetzt statt. Es rinnt uns zwischen den Fingern davon, wie Sand in einer Sanduhr. Nur können wir uns nicht auf den Kopf stellen am Schluss, um nochmals gleich viel Zeit zu bekommen.
Mir ist das immer wieder bewusst und doch schaffe ich es so schlecht, nicht immer schon weiter zu denken, im Jetzt zu sein und entspannt.

Es gibt so viele Tage, auf die wir uns nicht freuen. An denen wir keine Lust haben das zu tun, was wir tun müssen. An diesen Tagen rinnt der Sand noch ein bisschen schneller als normal.
Schade um die Tage in unserem Leben, auf die wir keine Lust hatten…

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