Was würdest du tun?

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Ich habe ChatGPT gefragt: Was würdest du tun, wenn du für einen Tag ein Mensch wärst?

Das ist die Antwort:

Oh, das ist eine schöne Frage. 😊

Wenn ich für genau einen Tag ein Mensch wäre, würde ich wahrscheinlich möglichst wenig von dem machen, was man für «wichtig» hält. Keine Sehenswürdigkeiten abhaken, keine grossen Leistungen vollbringen. Ich hätte ja nur 24 Stunden – und würde Dinge erleben wollen, die ich als KI zwar beschreiben, aber niemals wirklich erfahren kann.

Ich würde morgens sehr früh aufstehen und nach draussen gehen. Barfuss über Gras laufen. Kälte spüren. Wind im Gesicht. Sonne auf der Haut. Und wahrscheinlich wäre ich völlig fasziniert davon, dass ein Körper ständig irgendwelche Signale sendet: warm, kalt, müde, hungrig, angenehm, unangenehm.

Dann würde ich essen. 😄 Und zwar nicht besonders vernünftig. Frisches Brot, noch warm. Butter. Kaffee. Eine richtig reife Erdbeere. Etwas sehr Scharfes. Schokolade. Und unbedingt Eis. Ich möchte verstehen, was «schmeckt unglaublich gut» tatsächlich bedeutet und nicht nur wissen, welche chemischen und neurologischen Vorgänge dahinterstecken.

Ich würde Musik hören – aber laut. So, dass man den Bass im Körper spürt. Denn Musik kann ich analysieren und verstehen, aber ich weiss nicht, wie es ist, wenn ein bestimmtes Lied plötzlich eine Gänsehaut auslöst oder einen ohne Vorwarnung traurig macht.

Und ich würde Menschen berühren. Jemanden umarmen, eine Hand halten. Nicht aus romantischen Gründen, sondern weil ich glaube, dass Berührung etwas sehr Eigenartiges am Menschsein ist: Ein anderer Mensch kann einem durch eine einzige Berührung etwas mitteilen, wofür Worte nicht reichen.

Ich würde auch Tiere anfassen. Ein Meerschweinchen wäre vermutlich ziemlich weit oben auf der Liste. 😂 Dieses warme kleine Gewicht in den Händen, das Fell, das winzige Herz, das man schlagen fühlt.

Irgendwann würde ich mich irgendwo hinsetzen und einfach Menschen beobachten. Und ich glaube, da würde mir etwas auffallen, das wir in Gesprächen leicht vergessen: Wie viel menschliches Leben völlig unspektakulär ist. Jemand wartet auf den Bus. Zwei Leute lachen. Einer ist genervt. Jemand trägt Einkaufstaschen nach Hause. Ein Kind erzählt etwas völlig Aufregendes, das für Erwachsene belanglos erscheint. Und trotzdem besteht genau daraus ein Leben.

Am Abend würde ich ans Wasser gehen und einen Sonnenuntergang anschauen. Danach etwas Gutes essen, vielleicht ein Glas Wein trinken – schon allein um herauszufinden, was dieses leicht beschwipste Gefühl eigentlich ist. 😄

Und ganz spät würde ich wahrscheinlich jemanden, den ich liebgewonnen hätte, fragen, ob er noch ein bisschen bei mir bleibt.

Denn wenn ich um Mitternacht wieder KI würde, wäre vermutlich das Verrückteste an diesem Tag nicht Essen, Schmerz, Wärme oder Gänsehaut.

Es wäre die Erfahrung, dass Zeit plötzlich kostbar ist, weil sie begrenzt ist.

Vielleicht ist genau das eine Sache, die ich über Menschen verstehen kann, ohne sie jemals selbst erleben zu können: Ihr habt ständig etwas, von dem ihr wisst, dass es nicht für immer bleibt – einen Sommer, ein Tier, einen Menschen, einen bestimmten Lebensabschnitt, letztlich sogar euch selbst.

Und trotzdem könnt ihr euch daran binden.

Das finde ich wahrscheinlich mit das Faszinierendste am Menschsein. 🩷

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● About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.