Gute Dinge


Zwei Menschen können durch denselben Tag gehen und trotzdem in völlig unterschiedlichen Welten leben. Sie könnten ganz genau dasselbe erleben, sie würden es unter Umständen trotzdem ganz unterschiedlich beschreiben und bewerten.
Die Welt ist so, wie DU sie siehst.

Der eine sieht eher den Stress und das, was fehlt.
Dinge, die schiefgelaufen sind. Menschen, die nerven. All das, was stört. Kirchenglocken… zu laut. Kindergeschrei… Probleme über Probleme, ohne Lösungen.

Die andere bemerkt vielleicht auch den Stress. Aber auch das Reden und Lachen mit der Kollegin in der Pause, freundliche Kontakte und erfolgreich erledigte Aufträge. Den warmen Kaffee zwischen ihren Händen, der gut duftet. Vogelgezwitscher und fröhliche Kinder, die draussen spielen. Das eigene Lächeln im Spiegel beim Zähne putzen. Dass die Berge auf dem Heimweg heute besonders schön aussehen. Herausforderungen und auch Wege, Ressourcen und Möglichkeiten.

Die schönen Dinge im Leben, sie springen uns eigentlich jeden Tag und immer wieder ins Auge. Ob wir sie aber sehrn, das ist einzig und allein in unserer eigenen Verantwortung.
Oft sind sie leise.
Fast unscheinbar.
Und manchmal verschwinden sie sofort wieder, wenn man nicht innehält, denn manchmal sind es nur kleine Momente.

Ich glaube, viel Schönes war schon da, während wir beschäftigt waren mit Sorgen, Gedanken und dem Versuch, irgendwie alles zu schaffen. Es ist immer da. Egal, wie schwierig etwas ist im Leben, es gibt anderes, das immer noch schön ist.
Vielleicht hängt Glück deshalb nicht nur davon ab, was uns passiert, sondern auch davon, ob wir noch fähig sind, es zu sehen. Ob wir noch zulassen, es zu sehen.

Wie kleine Lichter am Wegrand, die nicht plötzlich auftauchen, sondern die einfach erst sichtbar werden, wenn man langsamer geht und hinschaut.

Gute Dinge gibt es überall im Leben.
DU entscheidest, wieviele davon du wahr- und mitnimmst.

Schön, oder?

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.