Von A nach B


Ich glaube, die meisten Menschen leben, um von A nach B zu kommen und vergessen dabei viel zu leicht, dass alles was dazwischen ist, unser Leben ist. Und wenn man das so betrachtet, sind doch irgendwie weder A noch B wichtig, sondern nur alles, was dazwischen liegt.

Und so frage ich mich, ist es wirklich wichtig, Ziele zu haben im Leben? Oder zumindest, wie wichtig ist es, diese zu erreichen? Oder ist das was wir erleben auf dem Weg dort hin, nicht viel wichtiger? Je nach Ziel ist das, was zwischen A und B passiert, Entwicklung und das Ziel ist nichts anderes als eine Zwischen-Station in einer ganzen Kette von möglichen Zielen. Ein nicht erreichtes Ziel bedeutet lediglich, dass wir uns auf dem Weg umentschieden und eine andere Richtung eingeschlagen haben. Vermutlich, weil bereits eine Entwicklung geschehen ist, die ein Umdenken initiiert hat.
Viel wichtiger als A und B ist das, was in uns passiert auf diesen Wegen und Irrwegen und wer uns in dieser Zeit begegnet. Und noch viel wichtiger als wer uns begegnet ist, was sie ins uns auslösen, denn das ist dann genau das, was bleibt.

Vermutlich gibt es kein vernünftigeres Ziel, als all die Wege möglichst so zu gestalten, dass sie geniessbar sind. Für uns und auch für andere. Möglichst viel Entwicklung zuzulassen und vor allem glücklich zu sein mit dem was man gerade hat und mit denen, die uns umgeben.

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