
Es war ein sonniger Morgen im Garten und die drei kleinen Superhelden schauten neugierig umher. Welche Abenteuer warten wohl heute auf die drei Meerschweinchen?
„Heute ist ein besonderer Tag“ sagte die Menschen-Mama und kam mit einer kleinen Schere ins Gehege.
Arja und Tina sahen sich entsetzt an. Sie hatten es schon gemerkt. Ihre langen Haare waren sehr gewachsen. Beim Herumlaufen zogen sie sie hinter und neben sich her, fast so wie ein Schleier. Das sah schön aus, aber es war ein wenig unpraktisch, denn manchmal verfingen sich kleine Blätter oder Schmutz darin.
Deswegen schnitt die Menschen-Mama ihre Haare regelmässig ein wenig, die beiden fanden es aber nicht so toll.
„Oh nein, ich glaube, wir müssen zum Haareschneiden!“ flüsterte Tina und machte sich bereit zur Flucht.
„Keine Sorge“ beruhigte Arja sie sanft, „es ist ja nur ein kleiner Schnitt.“
Sie mochte das Haareschneiden auch nicht so, weil sie dann ganz stillhalten musste. Manchmal piekste es ein wenig und sie hatte manchmal Angst vor der Schere und dass die Menschen-Mama ihr ein Öhrchen abschneiden könnte… Aber das ist noch nie passiert, denn sie war ganz vorsichtig beim Schneiden und Arja hielt so lange wie möglich still. Aber jedesmal nach ein paar Minuten fing sie an davonzulaufen und sich zu bewegen, weil sie einfach nicht mehr stillsitzen konnte. Dann hörte die Menschen-Mama jeweils auf, weil es so zu gefährlich war mit der scharfen Schere. Deswegen sah Arja manchmal ganz lustig aus. Auf der einen Seite kurze und auf der andern Seite lange Haare. Aber das war ihr total egal. Vermutlich war das so etwas wie ein „frecher Haarschnitt“ aus den Menschen-Mode-Magazinen. Voll im Trend.
Die Menschen-Mama setzte sich ins Gehege, nahm Arja auf ihren Schoss und vorsichtig begann sie, ihr Fell zu kürzen.
Arja war super-brav und hielt muskmäuschenstill.
„Du siehst danach bestimmt ganz hübsch aus“ kicherte Tina, die nun doch recht aufmerksam zuschaute und gar nicht mehr an Flucht dachte. Sie sah auch die Gurkenscheiben-Belohnung, die neben der Menschen-Mama lag und das half.
Jimmy beobachtete die ganze Sache mit grossen Augen und Sicherheitsabstand. Er rückte etwas weiter weg, nur für den Fall.
„Zum Glück habe ich kurzes Fell.“ murmelte er leise zu sich selbst und atmete auf. „Mich erwischt sie sicher nicht!“
Als auch Tina an der Reihe war, sass Jimmy immer noch ganz still in seiner Ecke. Er versuchte, besonders unscheinbar auszusehen. Unsichtbar.
Schliesslich waren beide fertig. Arja sah seidig und ordentlich aus, Tina fröhlich und gut frisiert. Und beide immern noch super-niedlich und wuschelig.
„So, das war’s!“ sagte die Menschen-Mama und lächelte zufrieden.
Jimmy atmete hörbar auf. „Puh! Noch einmal davongekommen.“
Arja und Tina kicherten. „Aber beim nächsten Mal bist vielleicht du dran, Jimmy!“
Jimmy schüttelte schnell den Kopf und alle drei lachten gemeinsam. Sogar die Menschen-Mama musste lachen, als ob sie die Meerschweinchen-Sprache verstehen würde.
Zum Schluss bekam jedes eine Gurkenscheibe, sogar Jimmy. Dann verliess die Menschen-Mama das Gehege wieder und die Meerschweinchen genossen ihre Gurkenscheibe und waren gespannt, was der Tage noch bringen möge…
ENDE.
Nachtrag:
Falls du dich fragst, warum Jimmy einen blauen Pulli trägt:
Ich habe ChatGPT beschrieben, wie ich das Bild möchte. Erstelle ein Bild auf dem die Menschen-Mama Arja die Haare schneidet. Tina schaut zu und Jimmy ist weiter weg und schaut auch zu. Wie unsere drei Meerschweinchen aussehen, weisst du ja: Tina hat ein hellbraunes, langes Fell. Arja ein weisses, langes Fell. Jimmy ein dunkelbraunes, kurzes Fell. Alle sind gleich gross.
Resultat:

Mach es genau so. Aber mach um Jimmy herum keinen Käfig. Er sitzt einfach da und mach der Menschen-Mama einen blauen Pulli.
Resultat:

🙂


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