Rat an mein Teenager-Ich


Welchen Rat würdest du deinem Teenager-Ich geben?

Hm….

Wenn man davon ausgeht, dass alles so ist, wie es sein soll, kann ich meinem Teenager-Ich eigentlich gar nicht sooo viel raten.
Ich würde ihr vielleicht sagen, sie soll die Zeit mit einigen Menschen, die in meinen Teenager- und jungen Erwachsenen-Jahren sterben werden, geniessen. Mehr Zeit mit ihnen verbringen, weil sie wertvoller ist als sie es momentan weiss.

Ich würde ihr sagen, sie solle sich Zeit nehmen. Für alles, was im Leben geschehen wird. Für Entscheidungen.
Sie soll sich Zeit lassen, wenn sie eines Tages die Wohnung der verstorbenen Eltern räumen und leeren muss. Sie soll es nicht überstürzen, sich Zeit geben für Trauer und Erinnerungen. Und dann gut entscheiden, was mit all den Sachen geschehen wird. Ich würde ihr raten, das Sonntags-Service meiner Mama mitzunehmen und auch die Schachtel im Estrich mit dem Weihnachtsschmuck. Sie soll mit offenen Augen durch die Wohnung gehen und alles ganz genau anschauen und kleine Erinnerungsstücke behalten. Zeit nehmen für den Abschied.

Ich würde ihr wohl raten zu überlegen, was sie sich für die Zukunft wünscht, dies nicht wieder zu vergessen und den weiteren Weg mit diesem Ziel vor Augen zu gehen.
Ausserdem würde ich ihr raten, vielleicht nicht alle Beziehungen einzugehen, die ich in der Vergangenheit eingegangen bin. Sie soll sich ihres Wertes immer bewusst sein und sich dementsprechend nicht immer alles gefallen lassen und so manches früher loszulassen.

Ansonsten würde ich ihr raten, ihr leben so zu leben, wie ich es gelebt habe bis anhin und so zu bleiben, wie sie ist.

Und was würdest DU deinem Teenager-Ich raten?

Eine Antwort zu „Rat an mein Teenager-Ich“

  1. Das ist eine schöne Frage und meine eigene Antwort kommt ganz klar: Ich würde meinem eigenen Teenager-Ich gar nichts raten. Sie hat alles so gemacht, wie sie es verstand und wusste. Zum Glück wusste sie nicht, was noch alles an Herausforderungen auf sie warten würde. Aber ich kann nur sehen, dass sie es alles großartig bewältigt hat. Natürlich waren nicht alle ihre Entscheidungen klug, aber sie konnte es nicht besser können. Sie hat alles richtig gemacht und mich zu der zufriedenen Frau gemacht, die ich heute sein darf.

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.