Schöne Worte — Hodophilie


Von griechisch hodos „Weg“ oder „Reise“ und philia „Liebe“ oder „Zuneigung“.

Hodophilie beschreibt die Liebe zum Reisen, zum Unterwegssein, zum Entdecken neuer Orte. Nicht nur das Ziel zählt dabei, sondern der Weg selbst.

Ich mag dieses Wort, weil es mehr bedeutet als einfach Ferien oder Urlaub. Es beschreibt dieses kleine Ziehen im Innern, wenn man Landkarten (Haha, wie altmodisch… 😄) anschaut oder Bilder und Berichte aus fernen Ländern. Die Sehnsucht nach Zügen, die irgendwohin fahren. Nach fremden Städten, unbekannten Wegen und dem Gefühl, dass hinter dem Horizont immer noch etwas Neues wartet.

Manche Menschen tragen eine Art innere Unruhe in sich. Nicht unbedingt, weil sie vor etwas davonlaufen wollen, aber weil die Welt für sie zu gross und zu voller Geschichten ist, um immer am gleichen Ort zu bleiben.

Vielleicht ist Hodophilie auch die Hoffnung, sich unterwegs selbst ein wenig neu zu begegnen. Denn Reisen verändert uns oft. Durch fremde Gerüche, andere Sprachen, Begegnungen, Landschaften oder einfach durch die Momente, in denen man merkt, wie klein man eigentlich ist und gleichzeitig Teil von etwas unglaublich Grossem.

Und manchmal beginnt eine Reise nicht einmal mit einem Flugticket, sondern mit dem Gedanken: Ich möchte weg. Nicht für immer. Aber für einen Moment aus allem heraus.

Kennen wir dieses Gefühl nicht alle ein bisschen? Dieses sanfte Fernweh, das plötzlich auftaucht, wenn ein Zug vorbeifährt oder wenn der Himmel nach Abenteuer aussieht…

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.