
Manche Stimmen bleiben uns nicht wegen dem, was sie sagen in Erinnerung, sondern wegen dem, wie sie klingen.
Mellifluous… weich, warm, wohltuend.
Es stammt aus dem Lateinischen:
mel — Honig
fluere — fliessen
Wörtlich übersetzt, bedeutet es: honigfliessend.
Gemeint ist ein Klang, der süss, angenehm, wohltuend ist. Eine Stimme oder ein Geräusch, das nicht aufdringlich ist, weder schneidend, grell, noch zu laut, sondern genau so, dass wir gerne zuhören und uns wohl fühlen darin.
Vielleicht kennst du das. Diese eine Person, der du stundenlang zuhören könntest. Nicht, weil jedes Wort genial ist, sondern weil ihre Stimme Sicherheit und Ruhe vermittelt oder was auch immer du brauchst.
Ich glaube, wir unterschätzen oft, wie sehr Klänge unser Inneres berühren. Eine harte Stimme kann uns klein machen sowie uns ein sanfter Ton aufrichten kann.
Manchmal braucht es nur ein „Es ist gut“, gesprochen in einer mellifluous Art und plötzlich wird etwas in uns ruhig. Ja, tatsächlich. Vielleicht sollten wir öfter darauf achten, wie wir klingen. Nicht nur was wir wie sagen (aber natürlich das auch), sondern mit welchem Ton wir es in die Welt geben.
Worte haben Inhalt, Klang hat Wirkung und viel Kraft…
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