
Es gibt Worte, die klingen wie ein Seufzer. Ein Atemzug.
Que sera, sera gehört dazu.
„Was sein wird, wird sein.“
Ein Satz, der nicht aufgibt, aber auch nicht krampfhaft festhält.
Irgendwie vermittelt er eine gewisse Leichtigkeit. Ein Satz, der uns daran erinnert, dass das Leben nicht immer nach unserem Drehbuch spielt und dass das manchmal genau richtig so ist.
Wir können planen, träumen, uns bemühen. Wir können unser Bestes geben, Grenzen setzen, Wege suchen. Aber irgendwann kommt immer dieser Moment, in dem wir auch ein wenig loslassen und vertrauen dürfen oder müssen, weil das Leben seinen eigenen Rhythmus hat und ganz oft macht, was es will.
Wir können nicht alles beeinflussen…
Que sera, sera ist nicht Resignation, sondern Vertrauen.
Vertrauen darauf, dass wir nicht alles kontrollieren müssen.
Vertrauen darauf, dass es (gute) Wege gibt, die wir heute noch nicht sehen.
Vertrauen darauf, dass wir stark genug sind, um das, was kommt, zu tragen und klug genug, um das, was geht, gehen zu lassen.
Vielleicht ist es ein kleiner innerer Frieden, den dieser Satz uns bringt. Ein Frieden, der nicht sagt: „Es ist egal“, sondern: „Ich muss ja gar nicht alles wissen. Ich muss einfach nur weitergehen.“
Denn was sein wird, wird sein und was wir daraus machen, liegt dennoch in unserer Hand. Schritt für Schritt. Tag für Tag. Mit Mut, mit Sanftheit, mit einer stillen Hoffnung, die uns immer wieder den Weg leuchtet…
Que sera, sera…
gut, dass wir nicht wissen, was alles noch kommt…


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