
Ich habe das irgendwo gesehen und für gut befunden. Ich kann keine Quellenangabe machen, weil ich wirklich nicht weiss, von wem es ursprünglich ist. Ich möchte es aber dennoch mit euch teilen.
Stürmische Zeiten zerstören so vieles. Um uns herum und in uns und vor allem verlieren wir wahnsinnig viel an Energie.
Stürmische Zeiten wirbeln nicht nur einen Teil unseres Lebens herum, sondern gleich alles, denn alles ist aneinander befestigt. So kann es gut sein, dass in stürmischen Zeiten kein Stein mehr auf dem andern bleibt.
Eine Freundin hat mir mal gesagt, dass alle Menschen stürmische Zeiten erleben. Immer wieder. Ich weiss nicht, ob das stimmt oder ob man Stürme miteinander vergleichen kann oder soll. Und dennoch glaube ich, dass es Stürme UND Stürme gibt.
Stürme legen sich nach einer Weile wieder und auch wir Menschen erholen uns mit der Zeit davon. Manchmal dauert das länger und manchmal geht es schneller. Je nachdem, was alles zerstört wurde und auch je nachdem, wie sehr uns der Sturm mitgenommen hat.
Aber ich glaube es stimmt tatsächlich, dass so ein Sturm ganz vieles aufwirbelt und schlussendlich viel, viel mehr als nur Schaden hinterlässt. Der weht alles davon, was nicht niet- und nagelfelst ist und uns manchmal fast hinterher. Trauer über Verluste sind in stürmischen Zeiten nicht so einfach auch noch hin zu nehmen und doch ist es ganz genau in diesen Zeiten des Lebens genau so. Vieles tut einfach weh und man ist eh geschwächt. Und dennoch ist es wie es ist. Und vielleicht erkennen wir irgendwann einmal einen Sinn darin. Nie in den Stürmen, denn da macht meistens gar nichts Sinn und da ist auch nichts gut dran, aber in dem war daraus geschieht…
Zeit, sich anzuschauen, was der Wind alles aufwirbelt. Da ist nicht nur Schmutz und Dreck, nein. Plötzlich fliegen schon fast vergessene Träume zusammen mit Glitzer und Konfetti durch die Luft und wer weiss, was daraus entstehen wird…


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