
Ich glaube nicht, dass vor allem guten Menschen schlimme Dinge passieren. Ich glaube, schlimme Dinge passieren jedem. Und ich glaube, wie gute Menschen damit umgehen, DAS macht sie zu guten Menschen…
Ich mag das.
Das Leben verteilt seine Hiebe und Brüche nicht gerecht. Vieles passiert einfach. Das hat auch nicht einen Sinn oder etwas Gutes. Es ist einfach wie es ist. Punkt.
Und nicht was uns passiert, macht uns aus, sondern wie wir darauf reagieren.
Gute Menschen sind nicht die, denen Leid erspart bleibt. Gute Menschen sind jene, die trotz allem „gut“ bleiben, die nicht verbittern, obwohl sie allen Grund hätten und die nicht hart oder missgünstig andern gegenüber werden.
Menschen, die versuchen, nicht noch mehr Härte in die Welt zu tragen, sondern Sanftmut, Kreativität und Herz. Menschen, die es schaffen, versöhnlich zu bleiben. Wertschätzend.
Heilung bedeutet dabei nicht, dass alles gut wird, sondern dass man lernt, mit dem Unheilen zu leben, ohne daran zu zerbrechen… Dass man sich selbst erlaubt, Zeit zu brauchen (andern aber auch)… Dass man nicht zynisch, kalt, gleichgültig oder ein:e Mobber:in wird.
Gute Menschen sind nicht die Unversehrten, sondern Menschen, die Wunden tragen und sich trotzdem dafür entscheiden, in einer guten Welt zu leben.. (Als ob es Menschen ohne Wunden gäbe…. Nein.)


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