
Esperanza. Das spanische Wort für Hoffnung. Nicht irgendeine Hoffnung. Es trägt etwas Sanftes, Warmes, Weiches in sich und dennoch auch so viel Kraft.
Esperanza kommt vom lateinischen sperare – hoffen, erwarten. Doch in der spanischen Sprache wirkt es weniger nüchtern, eher wie ein warmer Klang, der sich im Herzen ausbreitet. Esperanza ist nicht die grosse, überschwängliche Hoffnung, die sich überall laut verkündet. Sie ist eine stille Form davon. Die, die in uns wohnt, auch wenn wir kaum noch an sie glauben. Ein innerer Funke.
Es ist dieses trotzdem.
Trotz Müdigkeit. Trotz Unsicherheit. Trotz allem, was uns manchmal alles schwer macht und uns die Hoffnung nehmen will.
Esperanza:
Gespräche, die uns beruhigen.
Ein Tag, der ein bisschen heller ist als der davor.
Eine Erinnerung, die uns Kraft gibt.
Ein neuer Gedanke: Ich weiss noch nicht wie, aber es wird weitergehen.
Das Wissen, dass ich nicht allein bin.
Und so vieles mehr…
Vielleicht spüren wir Esperanza nicht immer sofort, denn sie sitzt einfach irgendwo in uns, wie ein kleines Licht, das nie ganz erlischt. Selbst dann nicht, wenn wir es kaum noch sehen.
Und manchmal reicht ein winziger Funke, um sie wieder zu spüren. Ein gutes Wort. Ein liebevoller Blick. Ein kleiner Erfolg. Oder ein Moment, in dem wir merken: Ich bin immer noch hier. Und weiter gehts!!
Hoffnung – Esperanza – trägt uns. Trägt uns weit! Denn Hoffnung gibt uns soooo viel Kraft, Mut, immer wieder neue Ideen. Sie hilft uns, vom „ich weiss nicht“ zum „ich weiss noch nicht“ zu kommen und weiter, bis dieses „noch nicht“ dann irgendwann wegfallen darf…


Hinterlasse einen Kommentar