Schöne Worte – Nukumori


Worte können wie eine Umarmung wirken.
Worte, die ein Gefühl meinen, das man nicht richtig erklären kann, aber sofort versteht.

Nukumori.

Im Japanischen beschreibt Nukumori Wärme. Jedoch nicht einfach die Temperatur von etwas, sondern die Herzenswärme, die Nähe, die Geborgenheit, die Wärme von Mensch zu Mensch.

So wie die Wärme einer Hand, die deine hält.
So wie ein Raum, der sich plötzlich vertraut anfühlt.
So wie eine Stimme, die dich beruhigt, noch bevor du weisst, warum.

Nukumori ist die Art von Wärme, die in uns bestehen bleibt, selbst wenn der Moment schon vorbei ist.

Ein Gefühl, das sich in uns ablegt. Weich, still, tröstlich.
Gerade im Advent, wenn draussen die Welt kälter wird, erinnert uns Nukumori an etwas Wichtiges:

Wärme ist nicht immer sichtbar, aber spürbar.
Sie steckt in kleinen Gesten:
In einer Nachricht, die zur richtigen Zeit kommt,
In einem Lächeln beim Vorbeigehen,
In einem Kaffee oder Tee, den jemand für dich macht,
In einem Gedanken, der sich gut anfühlt.

Nukumori ist kein grosses Wort.
Es ist ein leises Gefühl, das sich in den Alltag einwebt.
Ein Atemzug, der weicher wird.
Ein Moment, der wieder Mut macht.

Vielleicht zeigt uns Nukumori genau das: Advent ist nicht nur eine Zeit des Lichtes, sondern auch der Wärme und der Herzlichkeit.

Nukumori.
Wärme, die nicht von aussen kommt, sondern von Herz zu Herz wandert.

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.