
Tiefe Atemzüge sind wichtig,
um Frieden einzuatmen,
nachdem du das Chaos
ausgeatmet hast.
Es klingt so einfach, fast banal und doch liegt in diesem Satz eine ganze kleine Welt. Denn das Leben bringt uns immer wieder durcheinander.
Gedanken wirbeln wild im Kopf herum, Gefühle prallen aufeinander, Pflichten und Erwartungen türmen sich wie kleine und grosse Hügel. Und manchmal, mitten in all dem, vergessen wir das Offensichtlichste: ruhig und regelmässig zu atmen.
Oft halten wir unbewusst die Luft an, wenn etwas schwierig wird, atmen schneller oder oberflächlicher.
Als könnte das Innehalten verhindern, dass etwas Schmerzhaftes passiert.
Aber genau in diesem Moment, in dem wir anhalten, verlieren wir die Verbindung. Zu uns, zur Ruhe, zum Vertrauen.
Wenn du beginnst, wieder bewusst zu atmen, verändert sich etwas.
Mit jedem tiefen Atemzug darf das losgelassen werden, was dich beschwert hat: ein Streit, ein Gedanke, eine Sorge, ein altes Gefühl.
Und mit jedem neuen Atemzug darf etwas anderes Platz nehmen: Frieden, Weite, ein Hauch von Hoffnung. Und auch eine gewisse Ruhe.
Vielleicht braucht es gar nicht immer die grossen Antworten auf all unsere Fragen und Sorgen. Kein perfektes Leben, kein Plan, kein Ziel.
Manchmal reicht es, sich hinzusetzen, die Augen zu schliessen und einfach zu spüren, wie der Atem kommt und geht, ganz von selbst.
Wie die Luft die Lungen füllt, wie sie wieder weicht, wie sich das Herz mit jedem Atemzug ein kleines Stück weiter öffnet.
Frieden entsteht nicht irgendwo draussen.
Er entsteht genau hier, in diesem einen Atemzug, in dem du dich erinnerst, dass du lebendig bist.
Frieden entsteht in dir.
Atme Frieden ein. Lass das Chaos aus. Und erinnere dich: In dir ist mehr Ruhe, als du denkst.


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