
Ich liebe Bücher.
Ich liebe Lesen. Und ich liebe Schreiben.
Und ich muss gestehen, obwohl ich gerade auch nicht verstehe, warum… Ich war noch nie in (oder sagt man „an“?) einer Lesung. Ja, aber nein, so stimmt das nun auch wieder nicht, denn ich war heute Nachmittag in einer Lesung.
Von Milena Moser.
Ein weiteres Geständnis ist, dass ich ausser der Putzfrauen-Insel kein einziges Buch von ihr kenne oder gelesen habe… Irgendwie war sie natürlich immer ein Begriff, so richtig für sie interessiert habe ich mich aber nie. Keine Ahnung warum, es ist mir schleierhaft…
Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich Milena Moser erkannt hätte, wenn ich ihr heute vor dem Lokal gekreuzt hätte, in dem die Lesung stattfand. Wirklich. Drinnen natürlich schon, denn wer sonst würde von ganz hinten nach ganz vorne gehen, um sich auf der Bühne an ein Bistro-Tischchen zu setzen und freundlich ins Publikum zu smilen?
Als erstes fiel mir auf, dass ihr der dunkelgelbe Pulli wahnsinnig gut stand. Ich frage mich ja immer, wem gelb steht. Mir jedenfalls nicht. Milena Moser hingegen äusserst gut.
Als zweites fiel mir auf, was für eine wunderschöne Stimme sie hat. Wenn sie mit Schreiben nicht erfolgreich geworden wäre, hätte sie ganz bestimmt auch gut ins Radio gepasst.
Es war wunderbar, ihr heute. 1,5 Stunden lang zuzuhören. Thema war natürlich ihr neues Buch „Schreiben“ und wie der Name verrät, geht es ums Schreiben. Genauer gesagt, um IHRE Leidenschaft fürs Schreiben und auch um ihre Geschichte(n) dazu. Ich muss sagen, ich war und bin sehr berührt.
Ich werde dieses Buch also ganz bestimmt noch lesen und wer weiss, vielleicht auch noch andere von ihr. Das weiss ich jetzt noch nicht und ich will nichts versprechen. Ich bin ja immer noch auf dem Stephen-King-ab 2015-Trip.
Milena Moser hat gesagt, man solle nie sagen „Ich schreibe NUR für mich“ und hat uns ZuhörerInnen sehr zum Schreiben ermutigt. Und ich habe mich angesprochen gefühlt. Von so einigem.
Ich denke nicht, dass ich jemals ein Buch schreiben werde und das muss ich ja auch nicht zwangsläufig. Aber ich schreibe. Für mich und für wen auch immer, es lesen mag. Ich liebe es sehr und werde so lange weiter machen damit, bis ich es nicht mehr liebe und das wird vermutlich nie sein.
Und ich habe die 1,5 Stunden als Zuhörerin von Milena Moser ebenfalls geliebt. Danke!
Ein weiteres Fazit des heutigen Nachmittag ist es, dass ich viel öfter zu Lesungen gehen will, denn es kann ja nur bereichernd sein.


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