
Es gibt Dinge, die sind einfach mehr als nur Gewohnheit.
Kaffee zum Beispiel.
Ich trinke ihn nicht, weil ich ihn brauche, ich trinke ihn, weil ich ihn liebe. Weil er für mich Genuss ist, ein Stück Zuhause. Ein kurzer Augenblick, in dem alles stillstehen darf. Dieses leise Zischen, wenn er fertig ist. Der Duft, der sich in der ganzen Wohnung verteilt.
Mmmmm….. Soooo ein schöner Duft.
Zuerst halte ich einfach nur die Tasse in den Händen, ohne gleich zu trinken. Spüre, wie sie meine Hände wärmt. Und spüre, wie ich runterfahre, mir eine Pause gönne, etwas Gutes, sei es auch nur ein paar Minuten.
Kaffee ist für viele ja Antrieb pur. Der Koffein-Schub, den sie morgens benötigen, um in die Gänge zu kommen. Für mich irgendwie nicht. Er ist mehr so ein Ankommen, ein in diesem Moment bleiben für ein paar Minuten.
Auszeit.
Ein kleines Ritual, das mich zurückholt zu mir.
Vielleicht ist es auch das, was ich am meisten daran liebe: dieses Gefühl, dass ich nichts leisten muss und will, während ich ihn trinke.
Ich mag meinen Kaffee am liebsten in einer besonders schönen Tasse, mit aufgeschäumter Sojamilch, aber jede andere Milch geht auch. Schwarz mag ich ihn nicht so sehr.
Kaffee ist für mich nicht nur ein Getränk. Er ist auch ein Moment und ein kleines Stückchen Wellness im hektischen Alltag.


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