Es gibt Tage, die vergisst man nie mehr. Vielleicht deswegen, weil die Ereignisse an diesem Tag so traumatisch sind, dass sie sich für immer in unser Gedächtnis brennen. Ich glaube, das ist tatsächlich so.
Der 24. September 1998 war durchaus ein solcher Tag. So viele Jahre später ist die Erinnerung daran nicht mehr schlimm, sondern eher einfach neutral. Ich bin eine Person, die ihre Erlebnisse gern verarbeitet und nicht einfach irgendwo im Gehirn abspeichert, wo sie einen dann immer wieder mal triggern können. Aus diesem Grund ist der 24.9. wohl weitgehend verarbeitet und die vielen, vielen Jahre von damals bis heute haben natürlich auch ihren Teil dazu beigetragen.
Zeit heilt vermutlich nicht alle Wunden, hilft uns aber, neue Umstände zu akzeptieren, uns daran zu gewöhnen und daraus immer wieder das Bestmögliche zu machen.
Das, so finde ich, ist vielleicht etwas vom Allerwichtigsten überhaupt im Leben.
Das Bestmögliche daraus machen.
Überlegen, in welche Richtung man will und einfach mal einen Schritt gehen….
Und zwar immer in Richtung Licht.



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