
(Bild: ChatGPT)
Kleine Abkühlung gefällig? Voilà!
Es war ein kalter Wintermorgen, als die drei kleinen Superhelden mutig aus ihrem warmen Häuschen ins Gehege trippelten.
Die Luft war eisig, und der Garten lag still unter einer weissen Schneedecke. Über Nacht hatte es so viel geschneit, dass alles glitzerte wie ein riesiger, weisser Zuckergarten. Arja stupste mit ihrer Nase ein wenig Schnee beiseite. „Puh, ganz schön kalt!“ piepste sie und machte einen erschreckten Hüpfer.
Plötzlich blieb Tina wie angewurzelt stehen. „Seht mal dort!“ rief sie aufgeregt.
Mit grossen Augen starrten sie auf etwas, das mitten auf dem Rasen stand: Ein grosser, runder, weisser Mann mit einer riesigen, orangen Nase im Gesicht und einem Hut auf dem Kopf.
„Wer ist das?“ flüsterte Jimmy.
„Vielleicht ein Riese!“ murmelte Arja und rückte enger an Tina.
Einen Mann, der soooo aussah, hatten sie wirklich noch nie gesehen und sie waren sich nicht sicher, ob das ein Mensch war oder etwas anderes.
Die drei tapsten vorsichtig näher. Ihre kleinen Füsschen hinterliessen winzige Spuren im frischen Schnee. Jimmy, der Mutigste, stellte sich ganz vorne hin. „Ich glaube, er bewegt sich gar nicht! Vielleicht schläft er?“
Doch die Steinaugen des Mannes guckten unentwegt in dieselbe Richtung, aber an ihnen vorbei.
Tina schaute sich den seltsamen Mann genau an. „Er hat keinen Mund zum Piepsen. Und er riecht nach… nach… gar nichts!“
Arja schaute sich das orange Ding genauer an. „Das sieht aus wie eine Karotte! Die Mütze finde ich auch komisch. Die passt ihm doch gar nicht und ich glaube, die gehört eigentlich der Menschen-Mama.“
Die drei Superhelden umkreisten den weissen Mann und tuschelten, rochen an ihm und Jimmy knabberte ihn sogar ein bisschen an. Der weisse Mann stand da und liess sich das alles ohne einen Wank zu tun, gefallen.
„Vielleicht ist er ein Wächter, der über den Garten aufpasst?“ überlegte Jimmy.
„Oder er ist hier, um uns zu beschützen!“ sagte Tina.
Arja kicherte: „Oder er ist einfach nur da, um uns daran zu erinnern, dass der Winter schön sein kann.“
Da fing es an, leise zu schneien. Die Flocken tanzten um die drei kleinen Superhelden herum. Sie setzten sich auf Arjas weisses Fell, doch man sah sie kaum, so weiss war sie schon. Jimmy wackelte mit seinen Ohren, damit kein Schnee hineinrieselte und Tina leckte ein paar Flocken vom Boden.
„Kommt“, piepste Jimmy „wir bauen uns auch einen kleinen Mann aus Schnee! Einen Superhelden-Schneemann nur für uns!“
Und so rollten die drei kleine Schneebälle durch den Garten. Es dauerte eine ganze Weile, aber am Ende standen sie stolz vor ihrem winzigen Schneemann. Arja setzte ihm ein winziges Stöckchen als Nase ein, Tina drückte ein Blättchen als Schal um seinen Hals, und Jimmy hängte ihm sogar ein Superhelden-Umhängchen aus einem Blatt an.
Dann gingen sie zurück ins warme Häuschen und kuschelten sich zufrieden in ihr Stroh, um sich aufzuwärmen. Sie schauten noch einmal hinaus zu dem grossen weissen Mann und flüsterten: „Pass gut auf unseren Garten auf!“
Und der winzig kleine stand daneben und half ihm dabei.
Und während draussen der Schnee leise fiel, träumten die drei kleinen Superhelden von weiteren frostigen Abenteuern.
ENDE.


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