
„Der Kosmos ist Ordnung – wie eine vollkommene Melodie, die wir nicht hören, aber in der wir leben.“
Pythagoras
Das Wort „Kosmos“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutete ursprünglich „Ordnung, Schmuck, harmonisches Ganzes“.
„In allem Lebendigen zeigt sich eine Ordnung – nichts ist zufällig, sondern Teil eines Ganzen.“
Aristoteles
Die griechischen Philosophen, besonders Pythagoras und später Platon und Aristoteles, übertrugen diese Idee der Ordnung auf das Universum. Sie beobachteten die regelmässigen Bahnen der Himmelskörper, die Zyklen der Natur, die Struktur des Lebens und sahen darin eine göttliche, harmonische Ordnung.
So wurde Kosmos zum Begriff für das Universum als ein geordnetes, schönes Ganzes, im Gegensatz zum Chaos, das für das Formlose, das Ungeordnete stand.
„Der Kosmos ist das schönste und vollkommenste aller Geschöpfe – ein lebendiges Wesen, das Seele und Vernunft in sich trägt.“
Platon
Auch in modernen Sprachen (z. B. im Deutschen, Englischen, Französischen usw.) blieb dieses tiefere Verständnis erhalten. Kosmos meint nicht einfach „Weltall“, sondern oft: das grosse Ganze, die innere und äussere Ordnung, eine geheimnisvolle, wohlstrukturierte Welt.
„Wenn ich die Sterne betrachte, träume ich davon, dorthin zu reisen.“
Vincent van Gogh


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