Untertitel


Wenn Menschen Untertitel hätten, welche hättest du?

Ich schaue mir diese Frage seit ein paar Tagen immer wieder an… Und heute habe ich also mal drauf geklickt, aber ich habe keine Ahnung was ich da schreiben soll…

Welchen Untertitel hätte ich? Es gibt verschiedene, so wie es verschiedene Kapitel und Themen in meinem Leben und in meiner Persönlichkeit gibt. Nicht nur bei mir. Bei allen ist das so.
Ich weiss grad nicht, welchen Untertitel ich mir geben würde und wenn, dann wäre das so persönlich, dass ich es hier nicht würde schreiben wollen. Und vermutlich würde jede Person, die ich kenne, mir einen anderen Untertitel zuweisen und ich habe auch da keine Ahnung welchen. Käme auf unsere Gemeinsamkeiten an, aber auch auf unsere Unterschiede, auf unsere Beziehung und viele andere Aspekte. Interessant wäre es aber schon mal, das zu wissen… Vielleicht. Vielleicht ist es einem aber auch wohler, so etwas gar nicht zu wissen, denn Titel schubladisieren ja irgendwie auch. Es müsste auf jeden Fall ein beweglicher Wechsel-Titel sein.

Welchen würdest DU DIR geben? Und welchen mir? (Möchte ich das überhaupt wissen?)

7 Antworten zu „Untertitel“

  1. Als ich deinen Beitrag gelesen habe, war mein 1. Gedanke meinen Untertitel würde ich wohl so wählen das er alles sagt und dennoch nichts… sowas wie „My life is a roller coaster“ weil ich einfach ein Mensch bin der vieles von seinem Leben mit niemandem teilen möchte. Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden und erst recht nicht möchte ich das mich jemand als „opfer“ sieht.

    Auch dir würde ich einen Untertitel geben der so viel sagt und dennoch nichts preisgibt „Ihre Geschichte hinter den sieben Siegel “ im Englischen klingt es direkt noch viel besser „Your story behind the seven seals“

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  2. Ja, tatsächlich. Beides.

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  3. Ja, herausfordernd und bereichernd.

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  4. Schön. 🥰
    So haben wir beide eine Tochter im Autismus Spektrum. 🩷✨

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  5. Zu deinem Beitrag fällt mir spontan der neue Titel von Sasa Stanisic ein, der lautet: „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“.
    Ist ja normaler weise ein so sperriger Titel ein absolutes No-Go für ein Buch, charakterisiert dieser sehr gut den Inhalt – und auch die Gedanken, die du dir oben gemacht hast.
    Ich schätze mal, mein Untertitel wäre in der Richtung „irgendwas mit Büchern“. Für dich eventuell „Ich reflektiere, also bin ich“. (Meine jüngste Tochter, auch im Spektrum, wäre begeistert von deinen Reflexionen)

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  6. Für mich: Der Mann im Hintergrund

    Für Dich: Die Denkende Philosophin 😉

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.