Inklusion – auf dem Weg sein


Ich habe ja schon oft über Inklusion geschrieben. Inklusion ist wohl tatsächlich eines meiner Lieblingsthemen und wie ich finde, eines der wichtigsten Themen überhaupt.

Inklusion ist schlussendlich ja nichts anderes als Chancen-Gleichheit. Alle haben die selben Chancen und wenn nicht, erhalten sie die notwendige Unterstützung, um die gleiche Chance zu haben.

Die selben Chancen zu haben heisst nicht, dass jede:r in den Bus einsteigen muss. Es heisst, dass jede:r einsteigen KANN, falls er:sie es wollte.

Inklusion ist für mich dann erreicht, wenn wir Menschen und deren Wert nicht mehr unterscheiden. Wenn wir uns nicht mehr am sogenannten Normal-Sein messen.
Wenn niemand ausgegrenzt wird, weil er:sie anders aussieht oder spricht als wir. Auch nicht, weil er:sie langsamer oder schneller, schüchterner oder lauter ist, gesund oder krank, alt oder jung ist oder viel oder wenig Geld besitzt. Erst dann, wenn wir es als normal empfinden, dass Menschen ganz unterschiedlich sind und dass sie dazu gehören, genau so wie sie sind und genau so wie es sich wünschen. Jede:r seinen Möglichkeiten, Wünschen und Grenzen entsprechend.

Wir sind weit weg von Inklusion, aber auf dem Weg. Es ist wohl noch ein weiter…


Eine Antwort zu „Inklusion – auf dem Weg sein“

  1. Avatar von Holla die Waldfeen
    Holla die Waldfeen

    Ein schönes Wort auf dem Papier, mehr nicht. Im Schulsystem lässt sich das z.b. ganz einfach übersetzen Inklusion gleich Geld sparen auf Kosten derer die es eben betrifft.

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About Me

Mein Name ist Andrea und ich bin die Frau hinter den Worten und Gedanken in diesem Blog.
Alleinerziehende Mama eines Kindes im Autismus Spektrum, Sozialpädagogin und eine Frau, die sich Gedanken macht und beim Schreiben ihren Akku lädt.